Martinj
Martinj (*1965) erschafft seit fast vier Jahrzehnten Bilder, die uns geheimnisvolle, träumerische Landschaften zeigen – leuchtend in satten Farben, bevölkert von mystischen Figuren, Tieren und Pflanzen, die eine rätselhafte, sinnliche Welt entstehen lassen. Seine Werke führen durch lichte Wälder unter hohen Himmeln. Andere Bilder, inspiriert von langen Aufenthalten in seiner zweiten Heimat Island, kreisen um das „Hier und Dort" – um Nähe und Ferne, Vertrautheit und Fremde.
Früh schon war Martinjs Malerei geprägt von kraftvoller Expressivität und surrealer Bildfantasie. Seine Werke wurden im Laufe der Jahre tiefgründiger und geheimnisvoller, dann wieder visuell zugänglicher. Wiederkehrende Motive – Frauenfiguren, Landschaften mit gebogenen Horizonten, wolkenreiche Himmel, energetischer Duktus und seine „Stricheltechnik" – prägen sein Werk.
Die Auswahl zeigt Werke von ca. 1990 bis heute – ein Querschnitt durch das Schaffen dieses unabhängigen und originellen Bündner Malers.
Mit einem roten Punkt versehene Werke sind verkauft.